Allerlei
Mit Blitz und ohne Donner in die Sommerpause
Mit seinem traditionellen Blitzturnier schloss der Schachclub Einsiedeln am 30. Juni das Vereinsjahr ab. Die Terrasse des Vereinslokals Biergarten erwies sich als idealer Spielort.
vi). Aufgrund vieler Ferienabsenzen reduzierte sich das Teilnehmerfeld auf lediglich neun Männer und eine Frau – so wenig Spielende wie seit Jahren nicht mehr. Der gelösten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Als grösste Herausforderung erwies sich einmal mehr das Anstechen des Bierfasses – wie immer eine ehrenhafte Aufgabe des Präsidenten; doch dieser liess sich für das Turnier entschuldigen. Und da auch dessen Vorgänger Peter Telser in den Ferien weilte, getraute sich keiner so recht, das mitunter diffizile Anstechen zu übernehmen. Es war Spielleiter Christian Grätzer, welcher die unschlüssig Umstehenden mit seinem beherzten und gekonnten Einsatz erlöste. Der Bann war gebrochen – der Wettkampf konnte beginnen.
Im neunrundigen Turnier setzten sich die beiden ELO-Favoriten Peter Szakolczai und Florent Quenette klar durch. Beide erreichten ausgezeichnete 8 Punkte. Da Szakolczai die Direktbegegnung gewann, sicherte er sich den ersten Platz. Nach fünf Runden rief Gastgeber Beat Camenzind die Spieler an den Grill. Die Würste schmeckten ausgezeichnet. Es dunkelte bereits ein, als Spielleiter Christian Grätzer nach neun gespielten Runden die Sieger ehren und alle Vereinskameraden in die Sommerpause verabschieden konnte. Sommerpause: Sonntag 6.Juli bis Sonntag, 20. Juli 2025
| Den trockenen und milden Abend nutzten die Schachfreunde, um ihr Blitzturnier an der frischen Luft durchzuführen. | Christian bewährte sich nicht nur als Spielleiter, sondern auch als Bierfass-Anzapfer. Fotos: SCE |
Blitzturnier 2025 Einsiedeln
bewölkt, aber sehr angenehme Temperaturen für ein Blitzturnier (Bier blieb kühl :))
| Schlussrangliste Stand nach der 9. Runde | |||||||
| Rang | Teilnehmer | S | R | V | Punkte | SoBer | Siege |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Peter Sakolzcai | 7 | 2 | 0 | 8.0 | 35.00 | 7 |
| 2 | Quenette Florent | 8 | 0 | 1 | 8.0 | 29.00 | 8 |
| 3 | Brandt Daniel | 5 | 2 | 2 | 6.0 | 18.00 | 5 |
| 4 | Grätzer Christian | 6 | 0 | 3 | 6.0 | 17.00 | 6 |
| 5 | Kälin Victor | 5 | 1 | 3 | 5.5 | 14.50 | 5 |
| 6 | Corbeels René | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 10.00 | 4 |
| 7 | Bühler Werner | 3 | 0 | 6 | 3.0 | 4.00 | 3 |
| 8 | Adam Sakolczai | 2 | 1 | 6 | 2.5 | 5.50 | 2 |
| 9 | Aron Sakolczai | 1 | 1 | 7 | 1.5 | 4.00 | 1 |
| 10 | Koch Ruth | 0 | 0 | 9 | 0.0 | 0.00 | 0 |
Unterschiedliches Glück für die Einsiedler Schachspieler
SCE. Fünf Kategorien mit 370 Schachspielern und Spielerinnen – das sind die Eckpunkte des Bundesturnieres, das in der Vorwoche im Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon durchgeführt wurde. Sieger des Hauptturniers und somit Bundesmeister 2025 wurde erstmals der Grossmeister Li Min Peng. Die Setznummer 1 gewann sechs Partien und remisierte einmal. In derselben Kategorie spielten auch zwei Einsiedler: Peter Szakolzcai totalisierte 4,5 Punkte, was zu Rang 25 reichte. Als Setznummer 17 dürfte er mit dem Abschneiden nicht ganz zufrieden sein. Mit seinen 3,0 Punkten wurde Florian Stäuble (Setznummer 76) im Hunderterfeld 71.
Eine Punktlandung gelang Hans Forster im Hauptturnier II: Seine 4,0 Punkte waren gut für Rang 32, was exakt seiner Position auf der Setzliste entsprach. Sieger wurde Beat Hunkeler mit 6,0 Punkten. Einen starken Eindruck hinterliess der Einsiedler Junior Adam Szakolzcai im Hauptturnier III. Seine 5,0 Punkte waren gut für den ausgezeichneten 12. Rang; dies als Setznummer 61! Mit 6,5 Punkten sicherte sich Viktor Bachvarov den Kategoriensieg. Bei den Senioren 1 kam Peter Telser auf 1,5 Punkte aus 5 Partien. Die Setznummer 31 klassierte sich damit auf dem 30. Rang.
Überschattet wurde das Schach-Happening am Zürichsee durch einen Polizeieinsatz. Dieser galt einem Teilnehmer, der völlig unkontrolliert einen Stuhl durch den Saal warf und sich der Disqualifikation durch die Jury widersetzte. Der Spieler musste abgeführt werden. Es war dies der erste Polizeieinsatz in der Geschichte des Schweizerischen Schachbundes.
Schachclub erstellt Juniorenkonzept
Der vierte Titelgewinn von Florian Stäuble sowie die Auftragserteilung für ein Juniorenkonzept waren die prägenden Elemente der 50. Generalversammlung des Schachclubs Einsiedeln.
SCE. Im Jahr 1 nach den Feierlichkeiten zum 50. Vereinsgeburtstag kehrte der Alltag in den Schachclub zurück. Die Generalversammlung vom 16. Mai, durchgeführt wie gewohnt im Vereinslokal Biergarten, verliess kaum die bekannten Pfade. Präsident Guido Schmid konnte 16 Personen begrüssen und anschliessend zügig durch die Traktandenliste führen.
Rückblick aufs Jubiläum
Schmid erinnerte an das Jubiläum mit den verschiedenen Feierlichkeiten, die er als „wunderbar und würdig“ bezeichnete. Mit einem Dank an die Vereins- und Vorstandskollegen, und insbesondere an die umsichtigen Gastgeber Beat und Silvia Camenzind schloss er seinen Jahresbericht.
Spielleiter Christian Grätzer freute sich über das „starke Leistungsniveau, das ihm zeige, wie sehr sich die Mitglieder fürs Schach begeistern“. Der Sport sei das eine; Geselligkeit und Engagement das andere. „Genau das“, so Grätzer abschliessend, „macht unseren Club besonders“.
Ein Austritt, eine Aufnahme
Das Wahlgeschäft war gut vorbereitet: Anstelle des langjährigen Revisors Werner Büeler wählte die Versammlung Uli Schulte. Der Vorstand stellte sich in globo zur Wiederwahl. Nach nur einjähriger Vereinszugehörigkeit gab Patrik Inderbitzin seinen Austritt – das Zügeln liess ihn in Einsiedeln leider keine Wurzeln schlagen. Mit kräftigem Applaus hiess die GV Florent Quenette als Neumitglied willkommen. „Ein Königstransfer“, wie Präsident Guido Schmid meinte – schliesslich hat Quenette bisher viermal für die Einsiedler Mannschaft gespielt, und jedes Mal gewonnen!
Grundlagen erarbeiten
Die Generalversammlung setzte eine Kommission ein zur Erarbeitung eines Jugendkonzepts. Zwar bietet der Schachclub immer wieder Juniorenkurse an; doch ein kontinuierliches Angebot für Buben und Mädchen existiert im Verein nicht. In einem Jahr will man in dieser Sache entscheiden.
Mit der Rangverkündigung der Clubmeisterschaft, einem feinen Nachtessen sowie anregenden Gesprächen verlief auch der weitere Abend in Minne.
Sichtlich erfreut von der Raben-Skulptur ist der vierfache Meister Florian Stäuble.
SMM
Die erste Saison in der 2. Liga hat begonnen! Victor wird uns mit spannenden Berichten auf dem Laufenden halten und die aktuellen Entwicklungen zeitnah zusammenfassen. Wir freuen uns auf interessante Einblicke und packende Artikel über die Fortschritte und Herausforderungen dieser aufregenden Spielzeit.
Siehe Berichte im Menü "Spielbetrieb"
Florians beeindruckende Meisterleistung
Zum vierten Mal in Folge gewann Florian Stäuble die Vereinsmeisterschaft des Schachclubs Einsiedeln. Er tat dies auf magistrale Art und Weise.
vi. Am letzten Montag, 10. März, ging die Meisterschaft 24/25 des Schachclubs Einsiedeln zu Ende. Sie endete wie in den drei Jahren zuvor: mit Florian Stäuble als Clubmeister. Neu war nur, dass der ETH-Student den Rest des Feldes derart klar distanzierte – um 2,5 und mehr Punkte. Im Schach ist das eine Weltreise. Aus den angesetzten 13 Runden totalisierte Stäuble 12,5 Punkte! Eine beeindruckende Konstanz. Da sich die hartnäckigsten Verfolger die Punkte gegenseitig abjagten, zeichnete sich ein erneuter Erfolg des Titelverteidigers schon früh ab. Und Florian Stäuble liess im Verlauf der fünfmonatigen Saison nichts anbrennen; er spielte jede Partie seriös und erfolgreich zu Ende.
Ebenfalls für Aufsehen sorgte ein anderer Joungster: Adam Szakolczai beteiligte sich erstmals an der Vereinsmeisterschaft des Schachclubs. Und der noch nicht zwölfjährige Primarschüler schlug sich bravourös und realisierte gleich fünf Siege. Mit seinem 7. Platz gelang dem mit Abstand jüngsten Spieler des Feldes ein beachtliches Debut. Erfreulich war auch die Teilnehmerzahl: 13 Spieler und eine Spielerin sorgten für ein illustres Teilnehmerfeld und eine kurzweilige Jahresmeisterschaft 24/25.

Florian Stäuble (hier gegen Christian Grätzer) liess die ganze Spielzeit über nichts anbrennen
und dominierte mit seiner Konstanz das Geschehen. Foto: vi
Rosa Korner Gedenkturnier mit acht Teilnehmern
Wie jedes Jahr zur Jahreswende fand auch dieses Mal das Rosa Korner Gedenkturnier statt. Acht Teilnehmer traten in einem Blitzturnier im Vollrundensystem gegeneinander an, wobei jeder gegen jeden spielte. Peter Telser dominierte das Turnier und gewann ohne eine einzige Niederlage. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Victor und Richard.
Das Turnier verlief in einer gemütlichen Atmosphäre, geprägt von spannenden Partien, Highlights und einigen Flops. Die Teilnehmer genossen die freundschaftliche Konkurrenz und die Gelegenheit, ihre Schachfähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Nächsten Montag geht es im Meisterschaftsbetrieb weiter, und die Spieler freuen sich bereits auf die kommenden Herausforderungen.
Rosa Korner Gedenkblitz 2025
| Rangliste: Stand nach der 7. Runde, 13. Januar 2025 | |||||||
| Rang | Teilnehmer | S | R | V | Punkte | SoBer | Siege |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Peter | 6 | 1 | 0 | 6.5 | 19.00 | 6 |
| 2 | Victor | 5 | 1 | 1 | 5.5 | 13.50 | 5 |
| 3 | Richard | 4 | 2 | 1 | 5.0 | 13.50 | 4 |
| 4 | Daniel | 3 | 1 | 3 | 3.5 | 10.25 | 3 |
| 5 | Hans | 3 | 0 | 4 | 3.0 | 4.50 | 3 |
| 6 | Christian | 2 | 1 | 4 | 2.5 | 3.75 | 2 |
| 7 | René | 1 | 0 | 6 | 1.0 | 3.50 | 1 |
| 8 | Uli | 1 | 0 | 6 | 1.0 | 1.00 | 1 |

